Joseph Haydn (1732–1809)

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Österreichischer Komponist, über 30 Jahre Hofkapellmeister bei den Fürsten Esterházy. Haydn gilt als "Vater" der klassischen Sinfonie und des Streichquartetts, prägte aber ebenso das oratorische und liturgische Schaffen der Wiener Klassik.

Seine späten Oratorien "Die Schöpfung" (1798) und "Die Jahreszeiten" (1801) sind Höhepunkte der Gattung: klangfarblich erfinderisch, volksnah, text­nah. Die sechs grossen späten Messen (u.a. "Nelson-Messe", "Harmoniemesse", "Schöpfungsmesse", "Paukenmesse", "Theresienmesse", "Heiligmesse") verbinden sinfonischen Zuschnitt mit liturgischem Ernst und sind Kernrepertoire grosser Kirchenchöre. Hinzu kommen das "Stabat mater", "Die sieben letzten Worte" in der Chorfassung und zahlreiche kleinere geistliche Werke.

Wichtige Chorwerke:

  • Die Schöpfung
  • Die Jahreszeiten
  • Nelson-Messe (Missa in angustiis)
  • Harmoniemesse
  • Schöpfungsmesse
  • Paukenmesse
  • Stabat mater
  • Die sieben letzten Worte (Chorfassung)

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