Johannes Brahms (1833–1897)

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Deutscher Komponist, lebte ab 1862 überwiegend in Wien. Brahms gilt als einer der grossen Sinfoniker und Kammermusikkomponisten der Romantik und verstand sich zugleich als Bewahrer der klassischen Formtradition und des polyphonen Erbes.

Im Chorbereich ist Brahms zentral. "Ein deutsches Requiem" (1868) auf Bibeltexte ist eines der meistaufgeführten Chorwerke überhaupt; daneben stehen die "Schicksalslied", "Nänie" und "Gesang der Parzen" sowie zahlreiche a-cappella-Motetten, weltliche Chorlieder und die "Liebeslieder-Walzer". Brahms' Chormusik vereint strenge Polyphonie (Einfluss Bach und Schütz), romantische Klanglichkeit und volksliedhafte Schlichtheit. Für Laienchöre bieten die weltlichen Chöre op. 42, 62, 104 und die Zigeunerlieder dankbares Repertoire.

Wichtige Chorwerke:

  • Ein deutsches Requiem op. 45
  • Schicksalslied op. 54
  • Nänie op. 82
  • Gesang der Parzen op. 89
  • Alt-Rhapsodie op. 53
  • Motetten op. 29, 74, 110
  • Liebeslieder-Walzer op. 52

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