Für die online-Auswertung stellen wir unsere Daten auch über einen MCP Server zur Verfügung.
Orchester, Schweizer. 1875 in Winterthur von Georg Wilhelm Rauchenecker gegründet, damals Leiter des Musikkollegiums (eines musikalischen Vereins, der bis 1629 zurückreicht und damit zu den ältesten musikalischen Institutionen Europas zählt). 2000 in Musikkollegium Winterthur umbenannt. Das älteste bestehende Orchester der Schweiz. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Winterthur unter Chefdirigent Hermann Scherchen (1922–50) und mit der Förderung Werner Reinharts zu einem mitteleuropäischen Zentrum für zeitgenössische Musik, mit über 120 Uraufführungen von Werken Hindemiths, Honeggers, Schoecks, Schönbergs, Strauss', Strawinskys und Weberns. Spätere Chefdirigenten waren unter anderen Wilhelm Furtwängler, Fritz Busch, Joseph Keilberth und Armin Jordan als langjährige Mitarbeiter, dann Franz Welser-Möst (1987–90), János Fürst (1990–94), Heinrich Schiff (1995–2001), Jac van Steen (2002–08), Douglas Boyd (2009–16), Thomas Zehetmair (ab 2016) und Roberto González-Monjas (aktuell). Rund 50 Musikerinnen und Musiker; ca. 70 Konzerte pro Jahr, davon 40 im Stadthaus Winterthur. Regelmässige Zusammenarbeit mit dem Opernhaus Zürich. Chorwerke werden mit dem Oratorienchor Winterthur (gegründet 1874) aufgeführt.
Die Angaben hier sind so vollständig wie es die Datenlage zulässt.
Nicht alle Informationen waren aus den vorhandenen Unterlagen (Flyer, Programmhefte) ersichtlich.