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Schweizer Komponist, geboren in Niederuzwil, gestorben in Silvaplana. Moser studierte Theologie und Musikwissenschaft in Basel, danach am Leipziger Konservatorium bei Max Reger sowie bei Hans Huber in Basel und Joseph Lauber in Genf. Er wirkte als Chorleiter (u.a. am Basler Münster) und als Pädagoge; Paul Sacher war Schüler und künstlerischer Partner.
Mosers Schaffen umfasst neben zahlreicher Instrumentalmusik (Konzerte, Streichquartette) gewichtige Vokalwerke. Hervorzuheben sind "Das Lied von der Sonne" für Soli, Chor, Orchester und Orgel sowie die "Oden des Horaz" für Bariton, Chor und Orchester. Stilistisch steht Moser in der Reger-Tradition: dichte Polyphonie, chromatisch erweiterte Tonalität, formstreng. Er gilt als zu Unrecht vergessener Schweizer Komponist und bietet engagierten Chören anspruchsvolles Repertoire abseits der bekannten Pfade.
Wichtige Chorwerke:
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