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Rudolf Moser (1892–1960)

Schweizer Komponist, geboren in Niederuzwil, gestorben in Silvaplana. Moser studierte Theologie und Musikwissenschaft in Basel, danach am Leipziger Konservatorium bei Max Reger sowie bei Hans Huber in Basel und Joseph Lauber in Genf. Er wirkte als Chorleiter (u.a. am Basler Münster) und als Pädagoge; Paul Sacher war Schüler und künstlerischer Partner.

Mosers Schaffen umfasst neben zahlreicher Instrumental­musik (Konzerte, Streichquartette) gewichtige Vokalwerke. Hervorzuheben sind "Das Lied von der Sonne" für Soli, Chor, Orchester und Orgel sowie die "Oden des Horaz" für Bariton, Chor und Orchester. Stilistisch steht Moser in der Reger-Tradition: dichte Polyphonie, chromatisch erweiterte Tonalität, formstreng. Er gilt als zu Unrecht vergessener Schweizer Komponist und bietet engagierten Chören anspruchsvolles Repertoire abseits der bekannten Pfade.

Wichtige Chorwerke:

  • Das Lied von der Sonne (Soli, Chor, Orchester, Orgel)
  • Oden des Horaz (Bariton, Chor, Orchester)
  • Geistliche Chorwerke
  • Motetten

Wikipedia ↗

1999

  • Bach, Moser, Misteli, Rheinberger: A cappella Konzert
    Johann Christoph Friedrich Bach: Motette «Ich lieg und schlafe»
    Werner Misteli: «Psalmus» Psalm 130, 1–7
    Josef Gabriel Rheinberger: Cantus Missae (Messe in Es-Dur) op. 109
    Camille Saint-Saëns: Fantaisie pour Orgue op. 157
    Rudolf Moser: Psalm 29 op. 87
    Josef Haselbach: Meditation für Orgel
    15. Okt. Herz Jesu Kirche Nürnberg
    29. Okt. Katholische Kirche Bülach
    31. Okt. Predigerkirche Zürich

Die Angaben hier sind so vollständig wie es die Datenlage zulässt.
Nicht alle Informationen waren aus den vorhandenen Unterlagen (Flyer, Programmhefte) ersichtlich.