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Giovanni Gabrieli (1557–1612)

Italienischer Komponist und Organist der Spätrenaissance, Hauptvertreter der venezianischen Mehrchörigkeit an San Marco in Venedig. Gabrieli gilt als Brückenfigur zwischen Renaissance und Barock und prägte eine ganze Generation europäischer Komponisten, darunter Heinrich Schütz.

Sein vokales Hauptwerk steht in den "Sacrae Symphoniae" (1597, 1615), in denen er die räumliche Wirkung der Markusbasilika durch mehrchörige Motetten mit Instrumentalbegleitung ausnutzt. Werke wie "In ecclesiis", "Jubilate Deo" oder "O magnum mysterium" sind Meilensteine des venezianischen cori spezzati-Stils. Für Kammerchöre mit Bläserensemble bieten die mehrchörigen Motetten klangliche Pracht und festliche Wirkung — ideal für Kirchenräume mit Empore.

Wichtige Chorwerke:

  • In ecclesiis (aus Sacrae Symphoniae II)
  • Jubilate Deo
  • O magnum mysterium
  • Omnes gentes
  • Magnificat à 14, à 17, à 33

Wikipedia ↗

2006

  • Magnificate und Motetten aus Renaissance und Frühbarock
    Giovanni Gabrieli: Hodie Christus natus est
    Giovanni Gabrieli: In ecclesiis
    Giovanni Gabrieli: Jubilate Deo
    Claudio Monteverdi: Magnificat a otto voci con sei instrumenti (Selva morale 1640)
    Claudio Monteverdi: Gloria a 7 (Selva morale et spirituale)
    Heinrich Schütz: Magnificat SWV 468
    15. Dez. Katholische Kirche Bülach
    17. Dez. Predigerkirche Zürich

1979

Die Angaben hier sind so vollständig wie es die Datenlage zulässt.
Nicht alle Informationen waren aus den vorhandenen Unterlagen (Flyer, Programmhefte) ersichtlich.