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Italienischer Opernkomponist, lebte ab 1855 grösstenteils in Paris. Nach seiner Opernkarriere (mit 38 Opern bis 1829) widmete sich Rossini in den späten Jahren zunehmend geistlicher und intimer Musik.
Zwei grosse geistliche Chorwerke prägen seinen Vokalnachlass: das "Stabat mater" (1842) — italienisch-opernhaft, melodisch üppig, trotz kritischer Stimmen zu Lebzeiten heute Kernrepertoire — und die "Petite Messe solennelle" (1863) für Soli, Chor, zwei Klaviere und Harmonium, ein Alterswerk von intimer Schönheit und originellem Zuschnitt. Hinzu kommen kleinere Chorstücke aus den "Péchés de vieillesse". Rossinis Chorstil ist melodiös, gut sangbar und effektvoll — dankbares Repertoire für konzertante Laienchöre.
Wichtige Chorwerke:
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