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Claudio Monteverdi (1567–1643)

Italienischer Komponist an der Schwelle von Renaissance zu Barock, ab 1613 Kapellmeister an San Marco in Venedig. Monteverdi gilt als Begründer der Oper ("L'Orfeo", 1607) und als zentrale Figur der "seconda prattica", die dem Text Vorrang vor der Polyphonie gibt.

Im Chorbereich sind die "Marienvesper" (Vespro della Beata Vergine, 1610) und die "Selva morale e spirituale" (1640/41) von überragender Bedeutung. Die Marienvesper vereint strenge Cantus-firmus-Sätze, konzertante Solopartien, doppelchörige Motetten und instrumentale Zwischenspiele zu einem monumentalen liturgischen Werk. Hinzu kommen neun Bücher Madrigale, in denen Monteverdi die Entwicklung vom Renaissance-Madrigal zum generalbassbegleiteten Barockmadrigal vollzieht. Für Kammerchöre sind die Madrigale und Auszüge aus der Selva Pflichtrepertoire.

Wichtige Chorwerke:

  • Vespro della Beata Vergine (Marienvesper)
  • Selva morale e spirituale
  • Messa da Capella a 4 voci
  • Madrigale, Bücher I–IX
  • Lamento d'Arianna (Madrigalfassung)

Wikipedia ↗

2006

  • Magnificate und Motetten aus Renaissance und Frühbarock
    Giovanni Gabrieli: Hodie Christus natus est
    Giovanni Gabrieli: In ecclesiis
    Giovanni Gabrieli: Jubilate Deo
    Claudio Monteverdi: Magnificat a otto voci con sei instrumenti (Selva morale 1640)
    Claudio Monteverdi: Gloria a 7 (Selva morale et spirituale)
    Heinrich Schütz: Magnificat SWV 468
    15. Dez. Katholische Kirche Bülach
    17. Dez. Predigerkirche Zürich

1997

1987

1974

1971

Die Angaben hier sind so vollständig wie es die Datenlage zulässt.
Nicht alle Informationen waren aus den vorhandenen Unterlagen (Flyer, Programmhefte) ersichtlich.