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Béla Bartók (1881–1945)

Béla Bartók, geboren in Nagyszentmiklós (heute Rumänien), gehört zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Neben seinem kompositorischen Werk leistete er als Volksmusikforscher Pionierarbeit: Gemeinsam mit Zoltán Kodály sammelte und transkribierte er tausende ungarische, rumänische und slowakische Volkslieder, die sein Schaffen tief prägten. 1940 emigrierte er in die USA, wo er 1945 in New York starb.

Bartóks Chorwerke speisen sich fast durchgängig aus diesem volksmusikalischen Fundament. Sein zentrales Chorwerk ist die Cantata profana (1930) für Tenor, Bariton, Doppelchor und Orchester nach einer rumänischen Kolinde – ein Schlüsselwerk seines Schaffens. Bekannt sind ferner die Vier slowakischen Volkslieder für gemischten Chor und Klavier (Sz 70, 1916), die Vier ungarischen Volkslieder für gemischten Chor a cappella (1930) sowie die Siebenundzwanzig zwei- und dreistimmigen Chöre (Sz 103, 1935) für Kinder- und Frauenstimmen, sein wohl umfangreichstes und meistgesungenes Chorwerk. Die Chöre verbinden originale Volksmelodien und volkstümliche Texte mit Bartóks moderner, klanglich präziser Tonsprache.

Wikipedia ↗

1971

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Nicht alle Informationen waren aus den vorhandenen Unterlagen (Flyer, Programmhefte) ersichtlich.